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AUS DER INNUNG




       Oft gehört: „Mein Sohn, meine Tochter, soll was



       Besseres werden. Handwerk – nein danke“.




                                    Max Benedikt Koch beweist
                                    allen  Eltern  und  allen
                                    Lehrer*innen, dass das Hand­
                                    werk ein starkes Stück Zukunft
                                    ist. Was Besseres kann man
                                    nicht werden!


                                    MAX BENEDIKT KOCH (21)
                                    Jahresbester im Ausbildungsbe­
                                    ruf Elektroniker, Fachrichtung In­
                                    formations­ und Telekommuni­
                                    kationstechnik, in Nordrhein­
                                    Westfalen
                                                               v.l.n.r.:  Jan Richter, Ausbilder und Firmeninhaber Mike Schimmel,
                                                               Max Koch und Patrick Schimmel. Jan Richter war ebenfalls ein Top­
       Max Koch (Foto links) ausgebildet im Betrieb SMS­Sicherheitstechnik Mike  Auszubildender der ebenfalls Jahresbester war.
       Schimmel Remscheid, ist trotz seines jungen Alters schon eine gereifte
       Persönlichkeit. Zugleich ist er ein unglaublicher Botschafter für die Aus­
       bildung im Elektro­Handwerk. Die Mitglieder der Innung für elektrotech­  Traum von mir. Zuletzt spielte ich im Stadt­ und Feuerwehrorchester En­
       nische Handwerke Remscheid gratulieren Max Koch zu seiner  nepetal.
       außergewöhnlichen Leistung und wünschen für den weiteren Lebensweg  • Durch die Installation einer Alarmanlage im elterlichen Haus habe ich
       alles erdenklich Gute.                                 das Interesse an dem Beruf als Elektroniker für Informations­ und Tele­
                                                              kommunikationstechnik gefunden. Die Kombination von handwerklicher
       LEBENSLAUF MAX KOCH                                    Arbeit, Programmierung und Planung von Anlagen, sowie der vielfältige
       • Geburtstag 19.04.1999, Ennepetal                     Kundenkontakt haben mich begeistert
       • Bis zur 9ten Klasse auf dem Reichenbach Gymnasium Ennepetal   • Mit 18 Jahren bin ich in die freiwillige Feuerwehr Ennepetal eingetreten.
       • Mein Abitur habe ich auf dem Berufskolleg Ennepetal in dem Bildungs­  In der Feuerwehr bin ich mit Leidenschaft aktiv und die damit verbunde­
       gang "Allgemeine Hochschulreife mit Schwerpunkt Wirtschaft und Ver­  nen Tätigkeiten als Feuerwehrmann sind zu einem festen Bestandteil in
       waltung" absolviert.                                   meinem Alltag geworden.
       • Ich habe 15 Jahre Fußball beim TuS Ennepetal auf Landesebene ge­  • Meine Ausbildung konnte ich verkürzt (auf 3 Jahre) als Jahresbester in
       spielt. Als Kapitän habe ich immer gerne Verantwortung übernommen  NRW abschließen und im November werde ich an der Deutschen Meister­
       und der Team­Gedanke steht für mich immer im Fokus.    schaft im E­Handwerk teilnehmen
       • Saxophon spiele ich schon seitdem ich klein bin und es war immer ein  • Kite­ und Windsurfen sind seit einigen Jahren eine neue sportliche Her­
                                                              ausforderung für mich geworden
                                                              • Nach meiner Ausbildung habe ich mich entschieden den Weg zur Be­
                                                              rufsfeuerwehr einzuschlagen. Nach einem langen , intensiven und erfolg­
                                                              reichen Bewerbungsverfahren , konnte ich mich gegenüber einer hohen
                                                              Anzahl von Mitbewerbern durchsetzen und eine von 24 Stellen für den in
                                                              Deutschland einmaligen Einstiegsweg „112 Dual“ bei der Berliner Feuer­
                                                              wehr belegen. Bei der Berliner Feuerwehr habe ich nun die Möglichkeit
                                                              Brandschutz und Sicherheitstechnik an der Beuth Hochschule zu studieren
                                                              und gleichzeitig meine feuerwehrtechnische Ausbildung für den gehobe­
                                                              nen Dienst zu absolvieren. Somit vereine ich mein Interesse zur Sicher­
                                                              heitstechnik und meine Leidenschaft zur Feuerwehr in einem Beruf.



       10 I Das bergische HandWERK 06I20
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