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AUS KREISHANDWERKERSCHAFT UND INNUNGEN




       Videokonferenzen – die neue




       Besprechungsform in Zeiten von Covid-19





                                                              eine eigene Version ins Leben gerufen.

                                                              „Es handelt sich hierbei um keine öffentliche Version, sondern um ein ge­
                                                              schlossenes Videokonferenzsystem, welches auf einem eigenen MHS Ser­
                                                              ver installiert wurde, und wo sich das Rechenzentrum in Deutschland
                                                              befindet“, berichtet Michael Holke.

                                                              Abweichend von der öffentlichen Jitsi­Meet Version wird für den Kunden
                                                              ein eigener bleibender Konferenzraum eingerichtet.


                                                              Der Zutritt wird über ein frei zu definierendes Kennwort, welches der Kon­
                                                              ferenzeinladende für jede Sitzung generieren kann, gesichert.
       Die Corona­Krise treibt viele Unternehmen dazu, vermehrt aus dem
       Homeoffice zu arbeiten. Das verändert die Zusammenarbeit der Mitar­  Die technische Ausrüstung und der letztendliche Zugang zum Videokon­
       beiter nachhaltig.  Persönliche Besprechungen werden nun immer mehr  ferenzsystem kann per Notebook, Tablet, Smartphone oder PC erfolgen.
       digital per Videokonferenz unter den Teams und Mitarbeitern abgehal­  Der PC sollte dann mit entsprechender Kamera und Mikrofon ausgestattet
       ten.                                                   sein.

       Aber auch Besprechungsbesuche bei Kunden und Lieferanten finden  „Unser Anspruch sind kundenorientierte Lösungen aus einer Hand anzu­
       immer mehr in dieser digitalen Form statt. Gängige Videokonferenz­An­  bieten, die Handwerkern und mittelständischen Unternehmen entspre­
       bieter sind u.a. Zoom, Microsoft Teams und Webex von Cisco, Skype und  chende  Vorteile  bieten“,  beschreibt  Michael  Holke  die
       Jitsi Meet, um nur einige Anbieter zu nennen. „Dies setzt die jeweiligen  Unternehmensphilosophie.
       IT­Administratoren in den Firmen vor neuen Herausforderungen“, so der
       Geschäftsführer Michael Holke von der MHS Systemberatung GmbH.  Kontakt:
                                                                MHS Systemberatung GmbH
       Die für die Videokonferenz eingesetzten Systeme arbeiten nach dem so­  Auf´m Winkel 12, 42477 Radevormwald
       genannten Server – Client Prinzip. D.h. der Dienstanbieter stellt das ent­  Tel.: 02195 30292
       sprechende Videokonferenzsystem in seinem Rechenzentrum zur  info@mhs­online.de, www.mhs­online.de
       Verfügung. Die Konferenzteilnehmer wählen sich über eine verschlüsselte
       Verbindung als Teilnehmer­Clients in dieses System ein. Hierbei wird über
       eine einmalige Konferenznummer sichergestellt, dass sich nur die Teilneh­
       mer mit der gleichen Konferenznummer in der Videokonferenz befinden.


       „Da die Videosysteme durch firmeneigene Schutzsysteme, wie Firewall­
       und Antivirenschutz hindurchgehen sollte man die Teilnehmerseite ent­
       sprechend schützen“, erklärt Michael Holke.

       Auch die datenschutzrechtliche Grundlage der DSGVO sollte man nicht
       vergessen, da die Videokonferenz­Anbieter ihr Rechenzentren stellen­
       weise außerhalb von Deutschland betreiben. „Aus diesen Überlegungen
       heraus bietet die MHS eine entsprechende Alternative“, so Michael Holke.
       Auf Basis des lizenzfreien Videokonferenzsystems Jitsi­Meet hat die MHS



       6 I Das bergische HandWERK 03I20
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